Das alte Jahr geht dem Ende zu und bald beginnt ein neues. Vielleicht hältst auch du etwas Rückschau und denkst darüber nach, ob du einen guten Vorsatz für’s neue Jahr fassen möchtest.
Was ist dir im vergangenen Jahr gut gelungen?
Und: Was würdest du in deinem Leben gerne verändern?
Vielleicht hörst du jetzt die Stimme im Kopf die sagt, ja ich sollte dies und das und jenes wäre auch noch gut und schön. Du fängst an zu überlegen, was du dir davon wie vornimmst. Und dann kommen vielleicht die leisen Zweifel und der Frust, weil du dir schon häufig etwas vorgenommen und es fast genauso häufig nicht geklappt hat. Weil der Alltag oder der innere Schweinehund den Vorsatz viel schneller verschluckt hatten, als dir lieb war.
Wie können Bewegungsvorsätze gelingen?
💡 Ein Vorsatz braucht eine echte, innere Motivation
Ein Vorsatz mit: „Die Ärztin hat gesagt ich soll ins Fitness-Studio gehen“ oder „ich sollte mich mehr bewegen“ hat ziemlich geringe Erfolgsaussichten, weil es letztlich externe Stimmen sind.
Viel hilfreicher ist die Frage:
Warum willst du dich mehr bewegen?
Vielleicht willst du dich nicht mehr 20 Jahre älter fühlen als du bist? Vielleicht möchtest du locker und schmerzfrei mit deinem Hund spazieren gehen? Vielleicht möchtest du dich entspannter und wohler in deiner Haut fühlen?
Egal, was es ist, wenn du ein echtes, inneres und starkes Ja hast – dann hast du den Ausgangspunkt für deinen Vorsatz gefunden!
⚙️ Vom Wunsch zur Umsetzung – in kleinen Schritten zu realistischen Zielen
Ein Vorsatz kann nur gelingen, wenn er wirklich realistisch umsetzbar ist. Oft ist das Realistische weniger als das, wovon wir träumen.
➡ Formuliere ein realistisches Ziel, oder wenn das Ziel zu groß oder zu komplex ist, teile es auf in Teilziele.
Die meisten Menschen sind Gewohnheitstiere mit mehr oder weniger großen inneren Schweinehunden (und das, nebenbei bemerkt, zu Recht: Faul sein und möglichst wenig bewegen bzw. nur wenn es sein muss war zu Urzeiten sehr wichtig zum Energiesparen und Überleben!!)
➡ Plane konkret wie und wann du die kleinen Schritte umsetzen willst
💛 Positive Emotionen helfen beim Dranbleiben
Ganz wichtig: Suche dir eine Bewegungsform aus, die dich anspricht.
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Beobachte bewusst, welche positiven Emotionen entstehen können, wenn du deinen Vorsatz umsetzt und dich bewegst.
Vielleicht fühlst du dich – zumindest nach dem Training 😉 – entspannter, ausgeglichener oder lebendiger. Vielleicht bist du stolz, weil du es geschafft hast, deinen Vorsatz umzusetzen, vielleicht hat dir die Bewegung selbst Freude gemacht.
⚡ Rückschläge gehören dazu
Der Alltag wird dich wieder einfangen, du oder dein Kind werden vielleicht mal krank, es gibt Stress bei der Arbeit… vermutlich wird es Tage geben, in denen du es nicht schaffst, deinen Vorsatz umzusetzen.
Solche Rückschläge gehören dazu, denn Veränderungsprozesse verlaufen selten linear.
Oftmals hilft hier eine Erinnerung an deine Motivation:
Warum möchtest du dich mehr bewegen?
Innehalten und reflektieren, ob das Ziel wirklich realistisch und die Umsetzung gut geplant ist, ist häufig sinnvoll. Manchmal braucht es auch eine Anpassung in der Zielformulierung.
👐 Unterstützung macht Veränderung leichter
Du kannst sicherlich viel alleine schaffen – mit Unterstützung ist es aber oft leichter.
Vielleicht verabredest du dich mit einer Freundin zu regelmäßiger Bewegung, eventuell kann dein Partner mit dir Ziele reflektieren oder du besuchst einen Kurs mit fixen Zeiten.
Manchmal ist dies aber nicht ausreichend und es ist sinnvoll, dass du dir mehr Unterstützung holst und dich professionell begleiten lässt.
Vor allem dann, wenn ein neues Schmerzsymptom auftritt und droht deinen Vorsatz zu vereiteln.
Ich kann dich unterstützen:
- dein realistisches Bewegungsziel zu formulieren
- einen individuellen Übungs-/Trainingsplan zu erstellen mit dem du dich gesund bewegen kannst
- dich in den Übungen anleiten und deine Übungsausführung korrigieren
- dich anleiten, wie du deine Alltagsbewegungen, dein Gehen oder Laufen anatomisch sinnvoll gestalten kannst
- dich motivieren und dich durch die Veränderung begleiten
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