maniola Bewegungstherapie

gesund und fit – Übungsauswahl und Trainingssteuerung

Gesund und fit durch Bewegung

Bewegung ist wichtig um fit und gesund zu werden und zu bleiben – das ist inzwischen allgemein bekannt. Was heißt das aber nun genau? Welche Übungen, welches Training soll ich machen, wieviel muss ich trainieren? Pauschal für alle lässt sich das nicht beantworten, zu unterschiedlich sind die Ziele und Voraussetzungen.

Unterschiedliche Trainingsarten

Aus einer trainingswissenschaftlichen Perspektive kann man für gesundheitsorientiertes Training z.B. unterscheiden in:

  • Ausdauertraining (z.B. Gehen, Wandern, Laufen, Velo fahren, Schwimmen… )
  • Krafttraining (z.B. an Geräten, mit dem eigenen Körpergewicht oder Kleingeräten wir Hanteln, Gymnastikbändern… )
  • Beweglichkeitstraining (z.B. Dehnungsübungen…)
  • koordinatives Training

Was davon und wieviel ist sinnvoll und nötig?

Alle 4.

Für Gesundheit und Wohlbefinden empfiehlt die World Health Organization (WHO) mindestens 150 bis 300 Minuten Bewegung mit mittlerer Intensität pro Woche (oder 75 bis 150 Minuten bei hoher Intensität) für Erwachsene.

Trainingswissenschaftlich werden meist 2-3 Trainingseinheiten je Trainingsart pro Woche empfohlen, bei koordinativem und Beweglichkeitstraining tendenziell häufigere, kürzere Einheiten.

Spätestens an diesem Punkt kommt dann häufig die Frage auf: Ja, und wie bringe ich das in meinem Alltag unter, ohne dass es total in Stress ausartet?

In der Tat eine berechtigte Frage.

Realistische Planung

Ich halte es für sinnvoll, hier Kompromisse zu finden zwischen den alltäglichen Verpflichtungen und dem trainingswissenschaftlichen Optimum.

Folgende Aspekte sind meines Erachtens zentral wichtig:

  • Für eine gesundheitsfördernde Langzeitwirkung von Bewegung und Training muss die Aktivität über längere Zeit – eigentlich für immer – aufrecht erhalten werden.
  • Aktivität sollte zur Gewohnheit werden bzw. bleiben
  • Damit das möglich wird, muss Bewegung/Training realistisch geplant werden und sich in irgendeiner Weise mit positiven Körperempfindungen und/oder Emotionen verknüpfen.
  • Die Bewegungsqualität ist entscheidend! Wenn auf allen Ebenen eine gesundheitsfördernde Wirkung erzielt werden soll, dann ist es nötig, dass Bewegung gut koordiniert und damit anatomisch sinnvoll abläuft.

Um all dies angemessen berücksichtigen zu können ist häufig eine professionelle Beratung hilfreich.

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