Hochsensibilität und Stabilität im Körper

In unserer schnelllebigen Welt prasseln ständig eine Vielzahl an Reizen auf uns ein. Hochsensible Menschen nehmen Reize intensiver wahr und verfügen oftmals auch über eine erweiterte Wahrnehmungsfähigkeit. Dazu verarbeiten sie Reize meist auch komplexer und tiefer. Auch den eigenen Körper spüren hochsensible Menschen meist deutlicher und differenzierter. So entsteht häufig ein diffuses Unwohlsein, wenn es irgendwo im Körper nicht ganz rund läuft, und Verspannungen, Dysbalancen oder auch Schmerzen werden stärker empfunden.
Diese Wahrnehmungsfähigkeit ist also auf der einen Seite ein reichhaltiges Geschenk, bringt jedoch auch die Herausforderung mit sich, Strategien zu finden mit der Reizfülle umzugehen um nicht davon überwältigt zu werden.

Der Körper kann dabei eine wichtige Ressource sein. Klarheit und Stabilität im Körper unterstützen psychische Stabilität und emotionale Klarheit. Findet der Körper in eine anatomisch sinnvolle Koordination entsteht ein Gefühl von Einklang mit den Strukturen. Bewegungen fühlen sich differenziert, richtig und freudvoll an. Das Körperbewusstsein kann sich verfeinern und ausdehnen. Durch eine der Anatomie entsprechenden Ordnung im Körper entsteht eine mühelose Stabilität, denn Aufrichtung gechieht durch Loslassen. Es entwickelt sich ein Ankommen in der Mitte und eine klare Zentrierung. Der Bodenkontakt wird klar und damit kann der Boden als tragende und unterstützende Ressource wirken, immer und ständig. Stabil getragen und in der Zentrierung angekommen, lässt sich eine klare Positionierung leichter realisieren und die Balance zwischen Offenheit und Abgrenzung ebenfalls. Die Fühler der Wahrnehmung können sich weiter ausstrecken, das Feld kann aufgehen und sich ausdehnen, ohne dass Verlorenheit entsteht. Ein stabiler Ankerpunkt ist immer da.

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